Der alte Judenfriedhof in Hachenburg
Der Judenfriedhof gelegen am Ende des Dehlinger Weges , wurde erstmals 1587 als Judenkirchhof erwähnt. Noch heute sind 83 Gräber zu finden, darunter auch Doppelgräber. Die meisten der noch erhaltenen Grabstätten wurden vom Wilhelm Sax angefertigt.
Alle jüdischen Friedhöfe liegen außerhalb der Städte. Diese Lage lässt sich mit der Weisung erklären, dass sich die Lebenden nicht mit den Toten innerhalb der Stadtmauern aufhalten dürfen.
Ein Jüdisches Grab ist für die Ewigkeit gedacht, genannt auch „ Haus der Ewigkeit „ !
Das Grab wird nicht eingeebnet, nur der Stein bleibt stehen. Um Platz zu sparen, wurde je eine Schicht Erde nach der anderen angehäuft und die Toten einen über den anderen bestattet.
Diese Art der Bestattung hängt mit dem jüdischen Glauben zusammen.
Das neue Tor zum Judenfriedhof

Gedenk Tafel auf dem Judenfriedhof Hachenburg

Der Jubiläums Wanderweg führt hier vorbei
