Aussichtsturm, Gräbersberg und Alpenrod

13. Juli 2011 | Ausflugstipps

 

Aussichtsturm Gräbersberg

 

Alter Turm

 

Den Aussichtsturm auf dem Gräbersberg in Alpenrod kennt fast jeder Westerwälder oder? Oder besser bekannt unter Jöckels Alpenroder Hütte.

Erbaut wurde der Aussichtsturm in Alpenrod erstmals 1932 ( sozusagen als ABM : Arbeits- – Beschaffungs- Maßnahme , der heutige Name ) um den vielen arbeitslosen Westerwäldern eine Aufgabe zu verschaffen. Schon damals waren die Gemeinden bestrebt den Tourismus zu fördern und erbauten den 24 Meter hohen  Aussichtsturm als Anziehungsmagnet für die Touristen, um von der Plattform weit bis zum Siebengebirge und der Eifel schauen zu können.

Die (  geniale ) Idee dazu hatte ein Lehrer aus Alpenrod.

Im Mai 1932 war der Turm fertig und wurde auf dem Gräbersberg feierlich eröffnet. Im Krieg nutzte die Deutsche Wehrmacht dann den Aussichtsturm als Fernspäher. Dreizehn Jahre später (1945) wurde der Aussichtsturm bei einem Sturm zerstört.

Erst 1998 wurde der Aussichtsturm von der Mobilfunk Firma E – Plus wieder neu erbaut, mit einer neuen Höhe von 73 Metern, wobei die Plattformhöhe 33 Meter beträgt. In erster Linie dient der Aussichtsturm als Mobilfunkturm, für Mobilfunkgespräche im Westerwald.

Der neue Aussichtsturm auf dem Gräbersberg

Der Durchmesser der Aussichtsplattform beträgt 8,5 Meter, der Turm  wiegt stolze 320 Tonnen.

Nach  nur sechs Wochen Bauzeit wurde der Aussichtsturm ( wie schon 1932 ) der Gemeinde Alpenrod übergeben und ist seitdem das Wahrzeichen und Highlight des Dorfes.

Wer gerne auf den Aussichtsturm steigen möchte kann dies in der Zeit von Mo.-So. : 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr tun. Bei klarem Wetter ist die Weitsicht einfach genial :-) …..Leider habe ich vergessen die Stufen zu zählen :-( …Laut Wikipedia sind es 180 Stufen

Und anschließend einkehren in die Alpenroder Hütte, oder auch die vielenWanderwege um den Gräbersberg erkunden.

 Fazit

Ich habe mich entschlossen noch einen kleine Abstecher zum Gut Neuhof zu machen ( sind nur einige Meter ) um die schönen Pferde dort aus der Nähe zu betrachten. Ein Restaurant gibt es dort ebenfalls.

 

 

Fotos ( © Westerwaldblog )

 

 

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