Archiv der Kategorie: Ausflüge

Der Biggesee – Biggetalsperre im Sauerland

Der Biggesee, entfliehen Sie dem Alltag und genießen Sie Urlaubsatmosphäre  im Naherholungsgebiet Biggesee bei Olpe und lassen Sie die Seele baumeln .

Biggesee

Der Biggesee liegt im Südteil des Sauerlands zwischen den Städten Attendorn und Olpe, im Herzen des Ebbegebirges, im Sauerland. Mit rund 150 Millionen Kubikmeter Wasser gehört der Biggesee zu einem der größten Stauseen in Deutschland. Entstanden ist er von1956 bis 1965 im Sauerland und dient unter anderem der Wasserversorgung des Ruhrgebiets.  Um den ganzen See herum gibt es zahlreiche Freizeiteinrichtungen, vom Campingplatz über Badestrände hin zu Segel- und Surfschulen.

In den letzten Jahren hat er sich zu einem Touristenmagneten entwickelt und bietet die Möglichkeit des Wassersports wie: Segeln, Surfen, Rudern, Paddeln, Angeln und Tauchen, oder Schwimmen in den Strandbädern an.

Biggesee Juli

Der gut ausgebaute Uferweg rund um die Talsperre lädt  zum Wandern, Radfahren oder Skaten ein, der besonders zur Sommerzeit rege genutzt wird.  Entlang des Seeuferwegs wurden in den vergangenen Jahren Tafeln aufgestellt, die das Biggetal und seine Dörfer vor dem Bau des Sees zeigen. Auf einer Anhöhe unmittelbar an der Biggetalsperre, liegt auch die Ruine Waldenburg, die im 17. Jahrhundert entstand.

Biggesee Juli 2013 007

Ausflugsziele:

Auch Schiffstouren mit zwei Schiffen (MS Bigge und MS Westfalen) werden angeboten. Sie verkehren von April bis Oktober, eine Rundfahrt dauert ungefähr zwei Stunden. Es gibt fünf Zustiegsmöglichkeiten. Das Ausflugslokal „Leuchtturm am See“, gelegen am imposanten Biggestaudamm lädt mit einer großen Sonnenterasse , sowie mit einem wunderschönen Blick über den Biggesee zum verweilen und genießen ein.

Biggesee

Seit 2009 verkehrt die Touristenbahn „Biggolino“,zwischen der Atta-Höhle, Attendorn und dem Staudamm. Sie bringt die Fahrgäste zur „ Königin unter den Tropfsteinhöhlen → der ATTA Höhle,  hin und wieder zum Anlegeplatz zurück. Bei dem 40-minütigen geführten Rundgang können die Besucher unzählige Stalagmiten und Stalaktiten bestaunen.

 

Felsenstübchen Burgruine “ Froneck – Nister “ in Marienstatt

Das Felsenstübchen im Tal der Nister in der Nähe von Hachenburg bei der Abtei Marienstatt. Dort kann jeder der mag an einer 30 m hohen Wand seine ersten Felsversuche tätigen. Gegenüber der alten Nisterbrücke in Marienstatt liegt die Burgruine Froneck -Nister, heute liebevoll als das Felsenstübchen bekannt und als  Kletter- Übungsfelsen genutzt. Auf der Rückseite führt ein kleiner Trampelpfad nach oben, man muss also nicht unbedingt hoch klettern,  ich habe diese Variante genommen.

Felsenstübchen

Eine schöne Aussicht auf Marienstatt , die Nister und den Biergarten hat man von da. Ringsum sieht man die alten Burgruinen aus dem 14. Jahrhundert.

Aussicht vom Felsenstübchen auf die Nister

Unten gibt es einen kleinen Rundweg , den sogenannten Klosterspaziergang er ist so 2 km lang und verläuftentlang  der Nister, ausgewiesen  als kleines  Teilstück des Druidensteigs. Auf diesem Wanderweg liegt auch der ehemalige Soldatenfriedhof, Hinweisschilder sind vorhanden .

Kurz Auszug der Burgruine Froneck Nister in Marienstatt ! Quelle : Textdatenbank aus Wikipedia Auf dem Burgberg gegenüber Marienstatt befindet sich das sogenannte „Felsenstübchen“, die Burgruine „Froneck-Nister. Es handelt sich um die Reste des im 14. Jahrhundert von den Grafen von Sayn angefangenen Burgbaus Froneck (Vroneck); auf Anordnung des Erzbischofs von Köln wurde die Burg jedoch um 1343 wieder abgetragen.
Das ehemalige Burgverließ ist unter dem Namen „Felsenstübchen“ bekannt. Vor der Gründung des Klosters Marienstatt befand sich an dieser Stelle die Burg Nister; sie diente als Straßensicherung der Handelsstraße Köln-Leipzig, die vor dem Bau der Hachenburg die Nister hier bei Marienstatt überquerte und durch den Nauberg über  Norken nach Herborn  führte. (Der Text unterliegt der Lizenz  Wikipedia.)

Am Ende des kleine Rundweges sollte man kurz rechts abbiegen und  einen kleinen Abstecher zum Kaiserlichen Friedhof machen, bevor es zum großen Parkplatz zurück geht.

Fotogalerie Felsenstübchen @ Westerwaldblog.