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Mit GPS den Wiedweg erkunden

Geschrieben in Aktuelles

wanderatlas_headerFoto  ©   Wanderatlas

(Beselich, 16. März 2010)

*Die Wied    ist mit gut 100km der längste Fluss im Westerwald. Von der
Quelle an der Westerwälder Seenplatte bei Hachenburg bis zur Mündung in
den Rhein bei Neuwied prägt die Wied den westlichen Westerwald. Der
Westerwaldverein hat in den letzten beiden Jahren entlang des
Flusslaufes einen hochwertigen Wanderweg angelegt. Dieser      Wiedweg wird
im März als Wanderung des Monats zusammen mit den GPS-Daten im
Wanderatlas Deutschland vorgestellt. *

Das Frühjahr steht vor der Tür und damit auch die Zeit, überflüssige
Pfunde abzubauen. Vielen ist nicht bekannt, dass man beim Wandern etwa
genauso viele Kalorien verbrennt, wie bei einem strammen Dauerlauf. Was
also liegt näher, als die schönen Frühjahrstage zu nutzen und eines der
schönsten Täler des Westerwalds erkunden?

Unter fachkundiger Leitung von Astrid Sturm, seit 2007
Fachbereichsleiterin Wege des Westerwaldvereins, wurde in den letzten
zwei Jahren fleißig geplant und markiert. Mit dem neuen Wegzeichen -
einem geschwungenen W auf grünem Grund – ist der Wiedweg durchgängig
gekennzeichnet.

Der insgesamt 106km lange Wiedweg kann natürlich völlig flexibel
erwandert werden. Wanderexpertin Astrid Sturm empfiehlt aber eine
Einteilung in acht Etappen mit jeweils rund 15km Länge.

Die neue Wegführung des Wiedwegs wird jetzt umfassend im Wanderatlas
Deutschland präsentiert. In Zusammenarbeit mit Astrid Sturm vom
Westerwaldverein stellt der Wanderatlas Deutschland an neun Tagen den
Gesamtweg und die einzelnen Etappen vor und veröffentlicht dabei auch
immer die GPS-Daten, die man auf ein mobiles Navigationsgerät
überspielen kann und so unabhängig von gedruckten Karten ist. Vom
16.-26. März wird jeden Werktag eine neue Etappe unter der Adresse
www.ich-geh-wandern.de vorgestellt.

Die Routenführung von der Wiedquelle an der Westerwälder Seenplatte
vorbei durch den Hatterter Grund ins Raiffeisenland und weiter über die
Asbacher Hochfläche ins Waldbreitbacher Wiedtal und an den Rhein
vereinigt zahlreiche Naturerlebnisse: Hervorragende Aussichtspunkte,
schmale Täler, Felshänge, Wiesenlandschaften, Kulturdenkmäler und alte
Burgen. Der Weg selbst verläuft dabei im Wesentlichen über schmale
naturbelassene Pfade abseits geteerter Wege.

Aufgrund der vorbildlichen Streckenführung wird der Wiedweg derzeit vom
Deutschen Wanderverband für die Zertifizierung als Qualitätsweg
Wanderbares Deutschland getestet. Die Auszeichnung gilt als
wahrscheinlich und würde den Wiedweg in die knapp 60 besten Wanderwege
Deutschlands einreihen. Zu diesen gehören u.a. der Thüringer Rennsteig,
der Harzer Hexenstieg und auch der Westerwaldsteig.

Der Westerwaldverein als Träger des neuen Wiedwegs beweist erneut, dass
durch ehrenamtliches Engagement Wanderwege auf höchstem Niveau
eingerichtet werden können. Der Westerwaldverein wurde 1888 in Selters
(Westerwald) gegründet und hat heute seinen Sitz in Montabaur. Über
2.000km ausgeschilderte Wanderwege werden durch den Westerwaldverein
zentral betreut. Dazu kommen etliche örtliche Rundwanderwege, die von
den 47 Ortsvereinen gepflegt werden. Mit über 7.000 Mitgliedern ist der
Westerwaldverein der größte Wander- und Heimatverein im Westerwald.

Text – Datenquelle © Wanderatlas Deutschland

Veröffentlichungsplan                               Foto © Wanderatlas

Di, 16.3. Wiedweg komplett

Mi, 17.3. Etappe 1:
Linden – Höchstenbach

Do, 18.3. Etappe 2
Höchstenbach – Altenkirchen

Fr, 19.3. Etappe 3
Altenkirchen – Oberlahr

Mo, 22.3. Etappe 4
Oberlahr – Neustadt (Wied)

Di, 23.3. Etappe 5
Neustadt (Wied) – Arnsau

Mi, 24.3. Etappe 6
Arnsau – Waldbreitbach

Do, 25.3. Etappe 7
Waldbreitbach – Datzeroth

Fr, 26.3. Etappe 8
Datzeroth – Neuwied

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